OETIKER
Oetiker wurde 1942 von Hans Oetiker in Horgen am Zürichsee gegründet und ist bis heute ein familiengeführtes Schweizer Unternehmen. Hans Oetiker entwickelte die erste Ohrklemme – eine Schellenbauart, die durch Verpressen einer oder zweier Materialbrücken eine gleichmäßige, dauerhaft dichte Verbindung erzeugt. Aus dieser Erfindung entstand ein Standard, der heute in der gesamten Fahrzeugindustrie eingesetzt wird. Der Expansion folgten Werke in Österreich (1959), Kanada (1961) und den USA (1963).
Ohrklemmen und Schellen
Oetiker fertigt 1-Ohr- und 2-Ohr-Klemmen, stufenlose Klemmringe, Spannringe und Schnellverbinder für Fluid-Verbindungen. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Schneckengewindeschellen: Die Klemmkraft wird über den vollen Umfang gleichmäßig eingeleitet, es gibt keine Spaltbildung, kein Nachlassen durch Setzen und keine scharfen Kanten, die den Schlauch beschädigen. Das macht die Verbindung besonders zuverlässig bei Kraftstoff-, Kühl- und Bremsleitungen.
Motorrad-Anwendungen
Am Motorrad kommen Oetiker-Klemmen an Kraftstoffschläuchen, Kühlwasserschläuchen, Unterdruck- und Entlüftungsleitungen, an Vergaser- und Einspritzanschlüssen sowie an Faltenbälgen und Manschetten zum Einsatz – vielfach bereits ab Werk als OEM-Verbindung. Für die Aftermarket-Nutzung liefert Oetiker die gleiche Qualität wie in der Serienbelieferung.
Montage
Ohrklemmen werden mit einer Klemmzange verpresst und sind nicht wiederverwendbar – nach dem Öffnen ist immer eine neue Klemme zu setzen. Wichtig ist die richtige Nennweite: Die Klemme muss zum Außendurchmesser von Schlauch und Stutzen passen. Bei der Auswahl der passenden Größe beraten wir Sie vorab.
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